Die Geschichte, und der Name "Lemonsjøen"
Die Geschichte
Lemonsjø Fjellstue & Hyttegrend ist ein Familienbetrieb, der seit 1978 der Familie Furuset gehört und von ihr betrieben wird. Ein lang gehegter Traum vom eigenen Betrieb brachte die Familie aus dem Gebiet bei Oslo zu dieser Perle in den norwegischen Bergen.
Die Bergunterkunft war 1958 ursprünglich gebaut worden, um Reisende in diesem malerischen Teil des Landes zu beherbergen. Damals bot sie 10 Räume und ein Cafe mit 40 Plätzen. Mehr oder weniger so wurde sie geführt bis sie die Familie Furuset übernahm.
Seit dieser Zeit wurde das Hauptgebäude renoviert und in mehreren Schritten aufgewertet: Das Cafe und der Salon mit einem traditionellen Feuerplatz haben heutzutage eine sehr viel größere Platzzahl. Die Hotelzimmer wurden zu 4 Einheiten mit allen Angeboten, die moderne Touristen erwarten, umgebaut. Die letzte Ergänzung ist eine moderne Küche, die in der Ostersaison 2007 in Betrieb genommen wurde.
1985 wurden 10 moderne und komfortable Hütten gebaut. Deren Küchen wurden 2005 renoviert und erneuert.
Neben der Renovierung und dem Erhalt der Gabäude sind wir sehr darauf bedacht unsere Anlagen immer sauber und ansprechend zu halten. Von unseren Gäste wird dies immer wieder anerkennend bemerkt.
Viele Touristen haben Lemonsjø Fjellstue & Hyttegrend inzwischen besucht – einige einmal, andere immer wieder. Wie bedanken uns dafür und hoffen, Sie bald wieder zu sehen. Darum sind wir hier!
Der Name
Wir werden oft nach der Bedeutung des Namens Lemonsjø gefragt. ”Sjø” ist in Norwegen ein See, wie der schöne See, an dem wir liegen. Aber was bedeutet Lemon?
Wir haben zwei Bedeutungen gefunden, wählen Sie aus:
Eine historische Erklärung, hergeleitet und frei übersetzt aus ”Trond O. Haug: Stadsnamn frå Vågå”, einem Buch über Orte in der Region Vågå:
Es wurde heraus gefunden, dass vor langer Zeit, vermutlich 1349, eine spezielle Fischfangmethode an den nördlichen Ufern des Sees angewandt wurde. Hier fließt das Frischwasser in einen Fluss und bergab. Die Fische wurden in Holzsperren gefangen, konnten so den Fluss nicht hinunter wandern und wurden gefangen. Der alte Name dieser Barrieren war auf norwegisch ”lem” und daher der Name ”Lemon”.
Und die Version mit der Zitrone:
Vor etwa 200 Jahren reiste ein Brite namens Sir Sun Kis in die norwegischen Berge und kam zu dem schönen See. Er mietete einen Sommerhof und brachte eine Ladung Zitronen mit. Sir Sun Kis trank keine alkoholischen Getränke sondern erfreute sich nur an warmem oder gekühltem Zitronensaft.
Als er sich in den Winter verabschiedete, blieben Zitronen zurück. Der Saft dieser Früchte fand den Weg in den See und auch heutzutage kann man dieses frische Wasser vom Zitronensee genießen!